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Der Name “Bergkirche” weist auf eine der Besonderheiten dieser Kirche hin: die Lage am Berg Oybin. Ihr verdankt sie auch die ungewöhnliche Anordnung der Sitzbänke. Es wäre zu aufwändig gewesen ein Plateau in den Felsen zu schlagen. So entschied man sich die Kirche dem natürlichen Verlauf des Felsens anzupassen. Der untere Teil der dem Berg zugewandten Seite der Kirche ist original Felswand, die in den Bau einbezogen wurde. Ein Verfahren, das man vermutlich von der Klosterkirchruine auf dem Berg Oybin übernommen hat.

Als Oybin nur eine kleine Kirche hatte - Das Bethaus

Die Menschen, die um den Oybin herum siedelten, hatten zunächst keine Kirche. Deshalb wurden sie der schon existierenden Johanniskirche in Zittau "eingepfarrt". Das hieß: Wenn ein Kind getauft werden sollte oder wenn zwei Menschen heiraten wollten, mussten sie dafür diese Zittauer Kirche aufsuchen. Auch die Gottesdienste dort wurden von den Oybinern besucht. 1699 änderte sich dies. Die Oybiner wurden nun der 1690 bis 1691 erbauten Lückendorfer Kirche zugeordnet. Beerdigt wurde immer schon im Ort, oder besser gesagt: auf dem Berg. Der Friedhof, den die Mönche zu Zeiten des Klosters angelegt hatten, war der Bevölkerung des neu entstehenden Ortes Oybin zur Verfügung gestellt worden. Die Trauerfeiern allerdings fanden, wie übrigens auch die Taufen, im Freien statt: unter der Kretschamlinde oder vor der Klosterkirchruine. Als 1707 eine Taufe wegen Regen und Schneefalls im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen drohte, erwachte der Wunsch im Ort ein Bethaus zu haben. Für 2 1/2 Taler kauften Oybiner Bürger 1708 das Land, auf dem heute die Kirche steht. Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten für das Bethaus, in dem ab 1709 die Amtshandlungen (Taufen, Trauungen, Trauerfeiern) vollzogen wurden. Die Gottesdienste besuchten die Oybiner weiterhin in Lückendorf.

1712 erhielt das Bethaus einen Altar mit Kanzel, 1718 wurde der Fußboden gepflastert. 1723 entstanden der Großteil der Deckenmalerei und die meisten Bilder an der oberen Empore. Als Oybin dann eine “richtige” Kirche hatte - Die “Bergkirche” 1732 bauten die Oybiner an ihr Bethaus einen Glockenturm an. In den folgenden zwei Jahren wurde die Kirche auf ihre heutige Größe erweitert. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurden Decke und obere Empore angehoben. Die untere Empore entstand. An der Ostseite wurde die Sakristei angebaut. 

Quelle: http://www.bergkirche-oybin.de

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Chargée: 12/03/2011
Mis à jour: 17/09/2014
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