Regensburg - historische Wurst-Kuchl ...
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Panoramic photo by H.J.Weber EXPERT Taken 16:35, 27/07/2011 (EEST +0300) - Views loading...

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Regensburg - historische Wurst-Kuchl u. Steinerne Brücke

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Historische Wurst Kuchl:

Die historische Wurstkuchl ist eine in Regensburg neben der Steinernen Brücke gelegene Wurstbraterei, die als weltweit ältester Betrieb dieser Art gilt.
In der Zeit während des Baus der Brücke von etwa 1135 bis 1146 fungierte das Gebäude als Baubüro. Als nach der Fertigstellung der Brücke das Büro auszog, wurde das kleine Gebäude zur "Garküche auf dem Kranchen". Seit über 850 Jahren versorgt die in Familienbesitz bestehende Historische Wurstkuchl Einheimische und Touristen jeden Tag im Jahr mit ihren frischen Produkten, die weit über das Angebot der historischen Bratwürste hinausgehen. So werden z. B. im Betrieb der Historischen Wurstkuchl in der Thundorfer Straße zu den Bratwürsten der hauseigenen Metzgerei auch der Senf und das Sauerkraut hergestellt. Die Wurstkuchl könnte man deshalb auch als einen der ersten bis heute bestehenden Fastfood-Stände auffassen. Bratwürste wurden hier allerdings erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts verkauft. Zuvor wurde in dieser Garküche gesottenes Fleisch angeboten.

Die Wurstkuchl ist aufgrund ihrer Lage nahe der Donau schon seit ihrer Fertigstellung immer wieder starken Überflutungen ausgesetzt.

Steinerne Brücke:
Die Steinerne Brücke ist neben dem Regensburger Dom das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Regensburg und gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Sie verbindet die durch die Donau getrennten Stadtteile Innenstadt und Stadtamhof. 2007 wurde sie für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Errichtung der Brücke:
Die Steinerne Brücke wurde innerhalb von nur elf Jahren, vermutlich von 1135 bis 1146, erbaut. Sie wurde vom Kreuzfahrerheer unter Ludwig VII. für die Donauüberquerung benutzt und war für mehr als 800 Jahre die einzige Donaubrücke in Regensburg. Die Steinerne Brücke diente als Vorbild für andere große Steinbrückenbauten des 12. und 13. Jahrhunderts über die Elbe in Dresden, die Moldau in Prag (Judithbrücke; die Vorgängerin der heutigen Karlsbrücke), die Themse in London und die Rhône in Avignon.

Heutiger Zustand:
Durch die starken Belastungen der letzten Jahrzehnte ist die Dauerhaftigkeit der Brücke stark herabgesetzt, weshalb sie nicht mehr befahrbar ist. Nachdem sie bereits seit einigen Jahren für den privaten PKW-Verkehr gesperrt war, erfolgte am Abend des 1. August 2008 die Sperrung auch für Busse und Taxis. Grund für diese Maßnahme ist ein Gutachten, wonach die Brückenbrüstungen dem Aufprall eines Busses nicht standhalten würden. Auch nach der Sanierung soll die Brücke nicht mehr für den motorisierten Verkehr freigegeben werden. Aus diesem Grund wird in Regensburg schon seit Längerem kontrovers über alternative Bustrassen diskutiert, von denen zwei den Neubau einer Brücke stromaufwärts zwischen der Altstadt und dem Oberen Wöhrd (Westtrasse) bzw. zwischen dem Unteren Wöhrd und Stadtamhof (Osttrasse) vorsehen. Im Vorfeld der Sanierung wurde im Jahre 2009 eine umfangreiche Suche nach geeignetem Steinmaterial durchgeführt, das für die Sanierung verwendet werden kann. Es sollte farblich und von der Struktur her zu dem Originalmaterial passen und außerdem eine ausreichende Festigkeit und Witterungsbeständigkeit aufweisen. Man wurde schließlich in einem aufgelassenen Steinbruch in der Nähe von Ihrlerstein fündig (siehe auch Ihrlersteiner Grünsandstein).

Stadtsage:
Über den Bau der Steinernen Brücke existiert eine bekannte Sage. Nach dieser soll der Brückenbaumeister mit dem Dombaumeister eine Wette abgeschlossen haben, wer zuerst sein Bauwerk fertiggestellt haben wird. Nachdem der Dombau wesentlich schneller vonstatten ging, schloss der Brückenbaumeister einen Pakt mit dem Teufel. Wenn der Teufel die ersten drei Seelen bekäme, welche über die Brücke gingen, würde er ihm zur Seite stehen. Von nun an ging der Brückenbau sehr schnell voran, sodass die Brücke zuerst fertiggestellt werden konnte. Der Teufel forderte nun seinen Lohn, weshalb der Brückenbaumeister bei der Eröffnung erst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke jagen ließ. Aus Wut darüber versuchte der Teufel die Brücke zu zerstören, was ihm allerdings nicht gelang. Deshalb, so die Sage, hat die Brücke einen Buckel. Tatsächlich war die Brücke jedoch schon lange fertiggestellt, als 1273 mit dem Bau des Domes begonnen wurde. Genaueres über diese und sehr ähnliche Sagen zu mittelalterlichen Brückenbauten siehe im Artikel zum Frankfurter Brickegickel.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Steinerne_Brücke

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