Klosterkirche Springiersbach outside
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Panoramic photo by Daniel Reis EXPERT Taken 16:30, 28/08/2009 - Views loading...

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Klosterkirche Springiersbach outside

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Das Kloster Springiersbach ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift und heute ein Karmelitenkloster bei Bengel in der Eifel, 38 km von Daun entfernt.

Es wurde 1102 vom Erzbischof von Trier Bruno von Lauffen (1102-1124) in Anwesenheit des Pfalzgrafen Siegfried I. von Ballenstedt geweiht. Diese Weihe gilt als Gründung des Klosters Springiersbach, benannt nach dem gleichnamigen Bach und Tal. Erster Abt war Richard I. († 1158), Sohn der Benigna de Duna (Benigna von Daun), einer adeligen Ministerialen aus der Eifel, auf deren Hof, den sie mit allen Ländereien dem Erzbischof vererbte, die erste Zelle des Klosters entstand. Als Ordensregel wurde die des hl. Augustinus mit Schweigen, Fasten, Arbeiten und Beten zur Grundlage der Gemeinschaft erwählt. Bereits 1107 wurde das Kloster in den Wirren der Kreuzzüge dem Erzbischof entzogen, die Brüder durften ihren Abt frei wählen. Zutritt zur Gemeinschaft erhielten nur Adelige, die ihren gesamten Besitzstand dem Kloster zu vermachen hatten - inklusive Ländereien, Wäldern, Dörfern, was für das Kloster einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung bedeutete. So besaß das Kloster um 1140 bereits Weinberge in "Bridal" (heute der Weinort Briedel an der Mosel; 1144 durch Kaiser Konrad III. bestätigt; 1193 als "Bridell" erneut durch Kaiser Heinrich VI. bestätigt).

Am 30. Januar 1299 erwarb das Kloster ein zweites Weingut in „Pleyt“ in Edegry Ediger. Im Jahre 1752 wurde der Springiersbacher Hof in Ediger unter Abt Johann Heinrich von Wasserberg (1728- 1758) neu gebaut und 1794 übernimmt Hofmann Nikolaus Becker die Verwaltung des Springiersbacher Hofes in Ediger.

Der Weinberg des Klosters Springriersbach bestand aus drei Klassen mit einer unterschiedlichen Anzahl an Stöcken: die 1. Klasse besaß 1693 Stöcke, die 2. Klasse 1481 Stöcke und die 3. Klasse war mit 7262 Stöcken die größte Klasse. Becker gab die Hälfte des Weines an das Kloster ab. In die Amtszeit des ersten Abtes Richard I. fiel 1129 auch die Neugründung des adeligen Augustinerinnenstiftes "Unsere Liebe Frau vor den Mauern" zu Andernach durch Wiederherstellung des verfallenen Klosters "St. Maria" auf Betreiben des Meginher von Vianden, Erzbischof von Trier. 1135 wurde die dreischiffige, romanische Basilika des Klosters vom Trierer Erzbischof A(dal)bero von Montreuil (* 1080, Erzbischof 1131-1152) geweiht. Sie war die erste, aus Stein gebaute Kirche des Klosters und ersetzte die alte Holzkirche.

In den nächsten dreihundert Jahren wuchs die Abtei an Größe und Ruhm, doch machte sich auch der sittliche Verfall bemerkbar, der sich trotz Interventionen Roms und der Äbte soweit manifestierte, dass nach weiteren Jahrhunderten schließlich im Jahre 1791 der damalige Trierer Erzbischof und Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen (* 1739, Erzbischof von 1768 bis 1801; † 1812) das Augustinerkloster in ein weltliches Adelsstift umwandelte. 31 Jahre später fiel Springiersbach unter die Säkularisation von Kaiser Napoléon Bonaparte und wurde geschlossen, das jahrhundertealte deutsche Klostersystem durch die französische Revolution abgeschafft. Die erst 1769 errichtete Rokokoklosterkirche (erbaut nach dem Vorbild von St. Johann und der Ludwigskirche zu Saarbrücken) wurde 1802 vom Trierer Bischof Charles Mannay zur Bengeler Pfarrkirche geweiht und entging somit dem unausweichlichen Abriss. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche geschlossen, da Bengel inzwischen eine eigene Pfarrkirche erhalten hatte.

Im Jahre 1922 gründete die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten aus Bamberg mit weiteren Niederlassungen in Straubing, Wien, Beilstein/Mosel, Bad Reichenhall, Fürth, Erlangen und Ohrdruf einen kleinen Konvent im Kloster Springiersbach und nahm Kirche (1940 abgebrannt, 1946 wiedererrichtet) und Klostergebäude, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, im Rokokostil neu errichtet, die romanischen Bauten ersetzten, wieder in Betrieb.

1962 wurden Teile des Klosters durch den Architekten Walter Neuhäusser saniert und neugestaltet. 2002 fand die 900-Jahrfeier statt.

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Germany? Before the beginning there was Ginnungagap, an empty space of nothingness, filled with pure creative power. (Sort of like the inside of my head.)

And it ends with Ragnarok, the twilight of the Gods. In between is much fighting, betrayal and romance. Just as a good Godly story should be.

Heroes have their own graveyard called Valhalla. Unfortunately we cannot show you a panorama of it at this time, nor of the lovely Valkyries who are its escort service.

Hail Odin, wandering God wielding wisdom and wand! Hail Freya, hail Tyr, hail Thor!

Odin made the many lakes and the fish in them. In his traverses across the lands he caused there to be the Mulheim Bridge in Cologne, as did he make the Mercury fountain, Mercury being of his nature.

But it is to the mighty Thor that the Hammering Man gives service.

Between the time of the Nordic old ones and that of modern Frankfort there may have been a T.Rex or two on the scene. At least some mastodons for sure came through for lunch, then fell into tar pits to become fossils for us to find.

And there we must leave you, O my most pure and holy children.

Text by Steve Smith.

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