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Panoramic photo by H.J.Weber EXPERT Taken 14:00, 02/05/2011 (CEST +0200) - Views loading...

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Veste Oberhaus - Sicht von der Burgmauer auf Passau

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Veste Oberhaus ist eine Festung auf der linken Seite der Donau, gegenüber der rechtsseitigen Altstadt von Passau. Gegründet im Jahr 1219, war sie für die meiste Zeit die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom Hochstift Passau. Die weit sichtbare Inschrift 1499 auf der Fassade zeigt nur eines der Baujahre der bis 1800 immer wieder erweiterten Burg. Geschichte Der Bau der Veste Oberhaus auf dem St.-Georgs-Berg über Passau datiert auf das Jahr 1219. Sie wurde vom ersten Passauer Fürstbischof Ulrich II. um eine bereits vorhandene Georgskapelle errichtet. Die Burganlage sollte Ausdruck militärischer Stärke und Zugleich Rückhalt sein für die 1217 erlangte Reichsfürstenwürde der Passauer Bischöfe. Des Weiteren sollte sie als Schutz vor äußeren und inneren Feinden dienen, so unter anderem gegen Passauer Bürger, die eine Reichsstadt errichten wollten.

Aufgrund der fortschreitenden Belagerungstechnik wurde die Festung über die Jahrhunderte ständig ausgebaut und erweitert, wodurch sie die Möglichkeit bietet, die Fortifikationskunst vom 13. bis zum 19. Jahrhundert zu studieren. Die wichtigsten Umbauten fanden unter den Fürstbischöfen Leonhard von Layming, Christoph von Schachner, Urban von Trennbach und Johann Philipp von Lamberg statt. Sie bauten die Festung von einer gotischen Zwingburg, über einen Fürstensitz in der Frührenaissance, zu einem „Festen Hochschloss“ und schließlich, in Zeiten der Türkenbedrohung, zu einer repräsentativen Landesfestung aus.

Die Veste Oberhaus erlebte fünf Belagerungen zwischen 1250 und 1482, die allesamt erfolglos blieben. Zweimal, 1298 und 1367, waren es die Bürger von Passau, die versuchten, sich gegen den Bischof zu erheben.

Zwischen 1535 und 1540 waren im Kerker der Veste zahlreiche Anhänger der reformatorischen Täuferbewegung wegen ihrer Glaubensüberzeugungen inhaftiert. Während ihrer Haftzeit entstand der Ausbund (Gesangbuch), ein Gesangbuch, das noch heute in den Gottesdiensten der Amischen benutzt wird. Einige der Liederdichter verstarben in der Haftzeit, viele erlitten im Anschluss an den Kerkeraufenthalt den Märtyrertod.

Mit der Säkularisation 1802 verlor der Bischof den Besitz. Napoleon I. benutzte die Festung in seinem Feldzug gegen Österreich. Sie wurde dem Verbündeten Bayern als Grenzfestung gegen Österreich zur Verfügung gestellt. 1805 ergab sich die Festung der österreichischen Armee. Nach dem Wiener Kongress wurde sie für fast ein Jahrhundert von der bayerischen Armee sowohl als Festung als auch ab 1822 als Staatsgefängnis für politische Gefangene und als Militärstrafanstalt benutzt. Bis 1918 war die Veste Oberhaus somit die gefürchtete „Bastille Bayerns“.

Die Stadt Passau kam 1932 in den Besitz der Anlage und richtete das Oberhausmuseum ein.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Veste_Oberhaus

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A: Passau Veste Oberhaus

by Olaf Nitz, 30 meters away

Passau Veste Oberhaus

B: Veste Oberhaus - Aussicht vom Burgturm

by H.J.Weber, 30 meters away

Veste Oberhaus - Aussicht vom Burgturm

C: Passau - Innenhof der Veste Oberhaus

by H.J.Weber, 50 meters away

Passau - Innenhof der Veste Oberhaus

E: Passau - Ilz-Brücke

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Passau - Ilz-Brücke

F: Passau, Rathausplatz

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Passau, mist at dawn on the Danube

H: Passau, Foggy as in a Morning Sunrise

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Passau - Büste der Emerenz Meier

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The “Free State of Bavaria” is renowned for being culturally unique and for the emphasis which it places on preserving its heritage and traditions. It is also extraordinarily beautiful, boasting a plethora of castles, palaces, cathedrals, abbeys and monasteries not to mention spectacular scenery. Bavaria is more than Alps, men in “lederhosen” (leather pants), women in “dirndl” (traditional dresses) and frothy glasses of beer by the “maβ” (liter).

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