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The Hintergrathütte near the Ortler
South Tyrol (Bolzano-Bozen)

Die Hintergrathütte (italienisch Rifugio alto del Coston oder Rifugio del Coston) ist eine auf 2661 m s.l.m. gelegene Schutzhütte in den Ortler-Alpen in Südtirol/Italien. Sie ist Eigentum des Bergführerverbandes von Sulden.

Die Hintergrathütte liegt nordöstlich des Suldenferners, eines großen Gletschers unterhalb der Berge Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Sie kann von Sulden aus auf einem markierten Wanderweg in 2-2:30 h erreicht werden. Übergänge zu anderen Hütten sind zur K2-Hütte (2330 m), der Tabarettahütte (2556 m), der Payerhütte (3020 m) und der Schaubachhütte (2581 m) sowie zum Hochjochbiwak (3535 m) möglich.

Die im Nationalpark Stilfser Joch gelegene Hütte ist ein wichtiger Stützpunkt für die Besteigung des Ortlers, insbesondere für die Route über den Hintergrat (IV-, 40° im Eis), aber auch alle weiteren Routen im Südosten des Berges. Darüber hinaus werden die nordwest- und nordostseitigen Routen zum Monte Zebrù sowie die Nordwand der Königspitze von hier aus erreicht.

Als der Ortler 1805 erstmals über den Hintergrat bestiegen wurde, wurde bereits ein erster kleiner Unterstand zur Begehung dieses Anstieges errichtet, er befand sich jedoch höher als die heutige Hütte. Josef Pichler, der Erstbesteiger des Ortlers, errichtete diese Hütte im Auftrag des von Erzherzog Johann entsandten Beamten Johannes Gebhard. Sie wurde daher als Gebhard'sche Hütte bekannt und war die erste Schutzhütte Tirols. Dieser Bau verfiel, da der Ortler lange Zeit nicht mehr von dieser Seite bestiegen wurde.

Bereits 1806 plante Gebhard, wiederum von Erzherzog Johann gefördert, den Bau der großenSchönleitenhütte an der Stelle einer Schäferhütte, die auf 2248 m bereits mehrfach als alpinistischer Stützpunkt genutzt worden war. Diese Pläne konnten aufgrund des zeitweiligen Verlustes Tirols an Bayern aber nicht realisiert werden.

Als der Ortler Ende des 19. Jahrhunderts häufiger bestiegen wurde, beschloss Carl Baeckmann (auch Karl Bäckmann), russischer Staatsrat aus Warschau, die Errichtung einer neuen Hütte zu finanzieren. Am 27. August 1892 wurde die Bäckmannhütte nahe dem heutigen Standort, am Unteren Gratsee auf 2611 m eröffnet. Dieses nicht bewirtschaftete, aber gut ausgestattete Schutzhaus mit 16 Schlafplätzen, jeweils acht für Führer und Touristen, wurde rasch beliebt. Bereits 1895 musste es daher erweitert werden, Bäckmann schenkte es in der Folge dem Suldener Bergführerverband, das ihm im Gegenzug ein Denkmal in Sulden widmete. Die Bäckmannhütte wurde im Gebirgskrieg von österreichischen Truppen als Stützpunkt genutzt und daraufhin im Jahr 1915 von italienischen Granaten zerstört.

1920 bis 1922 erbauten die Suldner Bergführer schließlich die heutige Hintergrathütte, etwas höher, am Oberen Gratsee gelegen. Die Hütte ist dreistöckig und bietet 70 Schlafplätze. Sie ist meist von Anfang Juli bis Ende September geöffnet. Jeweils 1958 und 1972 stand ein Verkauf oder Verpachtung an den Alpenverein Südtirol zur Diskussion. Der Handel kam aber aufgrund finanzieller Probleme nicht zustande, sodass die Hütte bis heute Eigentum des Suldener Bergführerverbandes ist und von diesem bewirtschaftet wird.

(Quelle: Wikipedia.org)

Copyright: Martin Schrattenholz
Type: Spherical
Resolution: 12000x6000
Taken: 19/08/2014
Uploaded: 22/12/2014
Updated: 06/01/2019
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Tags: mountain; nature; hike
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La Provincia autonoma di Bolzano - Alto Adige (in tedesco Autonome Provinz Bozen - Südtirol, in ladino Provinzia Autonòma de Bulsan - Südtirol) è una delle due parti costituenti la regione italiana del Trentino-Alto Adige.Assieme al Trentino, al Tirolo Settentrionale ed al Tirolo Orientale, l'Alto Adige costituisce un'euroregione, corrispondente (con buona approssimazione) al territorio della regione storica del Tirolo. (ulteriori info su Wikipedia)


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