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Güzelyurt, Kappadokien, Türkei
Kappadokien

Blick von der Terrasse des Asrav Konaks. Der Ort Güzelyurt, das bedeutet "schöne Heimat", liegt am Rande Kappadokiens in der Nähe der Stadt Aksaray. Bis zum Bevölkerungsaustausch von 1923 bei dem alle Christen Anatolien verlassen mussten, war der Ort von Griechen besiedelt und wurde Gelveri genannt. Viele griech. Nachfahren der ehemaligen Bewohner kommen einmal im Jahr hierher, um mit den heutigen türkischen Einwohnern ein Freundschaftsfest zu feiern. Politiker könnten hier eine Menge lernen. Auf dem Felsen rechts oberhalb des kleinen Stausees liegt die "Yueksek Kilise" (= hohe Kirche), eine griech. Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Im Hintergrund erkennt man den erloschenen Vulkan Hasan Dag (ca. 3260m), der gemeinsam mit dem bei Kayseri gelegenen Erciyes Dag (ca. 3920m) für die Tuffsteinablagerungen Kappadokiens verantwortlich ist. Im Ort findet man noch eine ganze Reihe alter traditioneller Steinhäuser und diverse in den Tuffstein gehauene Höhlenkirchen.

Copyright: Heiner Straesser Der Panoramafotograf.Com
Type: Spherical
Resolution: 14880x7440
Taken: 15/08/2010
Hochgeladen: 03/06/2011
Aktualisiert: 11/03/2015
Angesehen:

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Tags: cappadocia; kappadokia; rocks; nature; tourism; turkey; anatolia; unesco world heritage; mountain
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More About Kappadokien

Kappadokien ist ein Gebiet in der zentralen Türkei. Ausbrüche der Vulkane Erciyes Dag, Hasan Dag und anderer inzwischen erloschener Vulkane, bedeckten das Land mit Tuffstein. Die Erosion durch Wind und Wetter grub Täler in den weichen Tuff und schuf vielfältige Formen und eine ungeheure Anzahl an Felskegeln. Durch die Fähigkeit des Tuffs Wasser zu speichern, waren die Täler fruchtbarer als die höher gelegene Umgebung. Als sich hier die ersten Menschen ansiedelten, begannen sie auch bald damit, Höhlenwohnungen in den Tuff zu graben. Einerseits war das Gestein leicht zu bearbeiten, andererseits aber stabil genug, um sicheres Wohnen zu gewährleisten. Außerdem schützte der Tuff im Sommer vor der Hitze und im Winter vor übergroßer Kälte. Im Laufe der Zeit entwickelten die Bewohner die Fähigkeit, unterirdische Städte mit kilometerlangen Gängen anzulegen. Ein ausgeklügeltes Belüftungs- und Wassersystem sorgten dafür, daß man sich hier auch für längere Zeit vor Feinden verstecken konnte. Spätestens im 5. Jahrhundert siedeln hier die ersten christlichen Eremiten und beginnen damit, ihre Höhlen auszumalen. Daraus entwickelte sich eine Art umgekehrte Architektur mit reicher Bebilderung. Die Formen die man aus der Kirchenarchitektur kannte, wurden nun in das Gestein gegraben. Neben den Eremiten, die sich irgendwo in eine einsame Höhle zurückgezogen hatten, entstanden auch Klostersiedlungen mit komplexen Anlagen und großen Höhlenkirchen. Am bekanntesten sind das Freiluftmuseum von Göreme und das Peristrematal (=Ihlaratal) zwischen Ihlara und Selime. Heute wird das Kerngebiet um Göreme von zahlreichen Touristen aus der ganzen Welt besucht.